15.08.2010 EuroSpeedway Lausitz
© ADAC GT Masters
EuroSpeedway Lausitz
Das ADAC Masters Weekend auf dem EuroSpeedway Lausitz erwartet die Fans des Autorennsports wieder mit einem vielfältigen Programm.
Im Mittelpunkt stehen die Boliden des ADAC GT Masters mit klangvollen Namen wie Porsche, Lamborghini, Ascari, Audi, BMW und Corvette – stark fürs Auge, stark fürs Ohr. Die Hoffnungen der Region ruhen auf dem „Local Hero“ Roland Rehfeld, der am Rennwochenende in Assen (NL), dem letzten Lauf vor dem Start am EuroSpeedway Lausitz, mit seinem Partner Norman Knop zum dritten Mal in dieser Saison den Ascari – den einzigen im Starterfeld – auf Rang drei fuhr. Die Konkurrenz ist hart, die Namen jedoch umso prominenter: Skisprung-Legende Sven Hannawald findet sich in seinem zweiten Sportler-Leben als Rennfahrer immer besser zurecht und mit Fürst Albert von Thurn und Taxis ist ein Mann dabei, der nur zu gut weiß, wie es ist, ganz oben auf dem Podest zu stehen.
Neben dem ADAC GT Masters finden auch in den folgenden Serien spannende Rennen beim ADAC Masters Weekend auf dem Lausitzring statt:
Sechs Klassen, 13 Rennen – zum ADAC Masters Weekend brennt die Luft auf dem Lausitzring.
Eintrittspreise
Freitag: Eintritt frei
Samstag und Sonntag: je 10 Euro (inkl. Haupttribünenplatz und freiem Zugang zum Fahrerlager)
Tickets gibt es an der Tageskasse.
Weitere Informationen: www.eurospeedway.de
EuroSpeedway Lausitz
Lausitzallee 1
01998 Klettwitz
Telefon: +49 (0) 35754 3-1000
Telefax: +49 (0) 35754 3-1020
Zeitplan
Historische Fahrzeuge im Renneinsatz
Im Rahmen des ADAC Masters Weekend sind mit dem ADAC HAIGO Tourenwagen Historic Cup und dem ADAC HAIGO Formel Historic Cup zwei Rennserien am Start, die den Blick in die Vergangenheit des Motorsports der früheren DDR erlauben, als im Tourenwagensport Trabant, Wartburg, Skoda und Lada gefahren wurden und die Formel-Rennfahrzeuge meist in Eigenarbeit der Fahrer und ihrer Helfer entstanden sind.
Bei den Tourenwagen bis 600 ccm ziehen die Trabants unweigerlich die Blicke auf sich. Unverwüstlich sind einige von ihnen nun schon drei Jahrzehnte im Renneinsatz, und von Ermüdung ist bei der „Kraft der zwei Kerzen“ keine Spur. Der charakteristi-sche Zweitakt-Zweizylinder-Klang hebt sich von allem anderen deutlich ab.
Doch damit nicht genug. Bei den größeren Tourenwagen bis 1300 ccm geht ein buntes Feld von Skoda, Lada, Lada Samara und Zastava an den Start, allesamt im Viertakt-Sound. Der Star dieser Klasse ist jedoch zweifellos der Melkus RS 1000 mit dem Dreizylinder-Zweitakt-Wartburg-Motor, der in den 1970-er Jahren von der Dresdener Rennwagen-Schmiede in einer Kleinserie gebaut wurde.
© ADAC GT Masters
Daniel Abt
Bei den Formelfahrzeugen bis 1300 und bis 1600 ccm dominieren die Marken Estonia und MT 77. Sie zeigen, mit wie viel handwerklichem Geschick die Klippen des Mangels umschifft wurden, um vor der Wende 1989 technisch hochwertige For-mel-Fahrzeuge zur Freude der Motorsport-Fans an den Start zu bringen.